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Über das Projekt



Die Idee für das Projekt wurde während der Durchführung einer umfassenden Analyse zur Lehrerarbeitszeit geboren. Das vorrangige Ziel dabei war eine genauere Messung der Zeitaufwände für Tätigkeiten auf den Lehrerberuf bezogen. Es stellte sich allerdings bald heraus, dass sich mit dem Instrument noch ganz andere Möglichkeiten eröffneten.

Es folgen:

Das Zeittagebuch zur professionellen Selbstentwicklung
Das Zeittagebuch als Messinstrument
Das Zeittagebuch als Forschungsinstrument


Das Zeittagebuch zur professionellen Selbstentwicklung

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Die  Zeitnutzung im beruflichen und privaten Bereich lässt sich als höchst individuelles Profil beschreiben. Es wird beeinflusst von dem Rollenhaushalt und den externen Anforderungen ebenso wie von den impliziten und expliziten Prioritäten und Leistungsvoraussetzungen.

Ihr individuelles Profil ist den meisten unbekannt, sie verwenden Schätzungen, die sich oft genug als Über- oder Unterschätzungen des tatsächlichen Zeitbedarfes erweisen. Man hat subjektiv den Eindruck, dass die eigene Zeitnutzung durch Vorgaben unverrückbar determiniert ist. Erst im Vergleich mit anderen Personen erkennt man die individuelle Varianz.

Auch bei guter Zeitplanung schleichen sich immer wieder Zeitfresser ein. Am besten kann man sie bekämpfen, wenn man sie gut kennt. Machen Sie aus jedem Zeitfresser ein Projekt zu Ihrer Zeitersparnis! Überlegen Sie genau, wie es dazu kommt, dass der Zeitfresser tätig sein kann. Daraus ergeben sich sofort Ansätze zu seiner Beseitigung. Erfolgreiche Zeitplanung kann nur funktionieren, wenn Sie einen Überblick über Ihre Tätigkeiten und deren tatsächliche Dauer haben. Schon beim Ausfüllen des Zeittagebuchs werden Sie bemerken, für welche Tätigkeiten Sie erstaunlich lange brauchen und was viel schneller geht, als Sie gedacht haben. Sie lernen, die Zeit richtig einzuschätzen.

Durch die Verwendung des Tagebuchs setzen sich die Teilnehmer mindestens eine Woche lang intensiv mit ihrem individuellen Umgang mit ihrer Zeit-Tätigkeits-Stimmungs-Bilanz auseinander. Auf diese Weise werden Stärken wie Schwächen in beruflichen und privaten Bereichen bewusst gemacht und eine änderungsförderliche Betroffenheit hergestellt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in ihrer Kompetenzentwicklung insbesondere in den folgenden Bereichen unterstützt:
  • Selbstreflexion
  • Umgang mit Zeit
  • Umgang mit Stimmungen
  • Zielsetzung / Prioritätensetzung
  • Entwicklungskompetenzen
Nutzen Sie auch die Möglichkeit der Kommunikation im angeschlossenen Forum untereinander! Hier können Sie sich gegenseitig unterstützen, in dem Sie Erfahrungen austauschen und sich Tipps geben. In der multiperspektivischen Betrachtung der einzelnen Entwicklungsprojekte sehen wir eine zusätzliche Bereicherung für die Verbesserung Ihrer professionellen Performanz.

Darüber hinaus tragen Ihre Anregungen im Beratungsforum dazu bei, die Verbesserung unseres Zeitportals voran zu treiben.


Das Zeittagebuch als Messinstrument

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Neben der individuellen Fortschrittskontrolle ist unser Instrument auch gut geeignet, Gestaltern von Arbeitsbedingungen wertvolle Daten zu liefern. Wir sehen hier vor allem Anwendungsmöglichkeiten für Organisationsentwicklungsmaßnahmen.

Zunächst auch in diesem Feld wieder als Ist-Stands-Analyse: Wie gestalten Institutionsmitglieder ihre Arbeitszeit und ihre Freizeit? Wo gibt es Verbesserungspotenzial in der Nutzung der Zeitbudgets? Welche Tätigkeiten werden wie bewertet? Gibt es Bereiche, in denen eine Schulung für bestimmte Tätigkeiten indiziert ist usw.?

Eine besonders gewinnbringende Anwendungsmöglichkeit besteht auch hier wieder in der Fortschrittskontrolle. Die unserer Ansicht nach erforderliche Umstellung der aktuellen Regelung der Lehrerarbeitszeit könnte zum Beispiel an Projektschulen getestet und die Effekte mit dem Zeittagebuch evaluiert werden.

Für die Professional School an der Leuphana Universität Lüneburg entwickeln wir aktuell eine maßgeschneiderte Version, die neben den berichteten Effekten für alle Teilnehmer zusätzlich die workloads für einzelne Lerneinheiten evaluiert.


Das Zeittagebuch als Forschungsinstrument

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Die eingegangenen anonymisierten Daten werden von uns in verschiedenen Analysen ausgewertet. An der Leuphana Universität Lüneburg gehen wir im Rahmen von studentischen Arbeiten und Dissertationen zum Beispiel folgenden Fragen nach:
  • Wie wirkt sich die Umstellung auf Bachelor-Studiengänge auf das Studienverhalten aus?
  • Verändern Trainings zum Zeitmanagement den alltäglichen Umgang mit der Zeit in Studium und Privatleben von Studierenden?
  • Können Zeit- und Stimmungsdaten Studienerfolg prognostizieren?
  • … und weitere
Ähnliche Fragen lassen sich auch für die Gruppen der Lehrerinnen und Lehrer und der Schulleiterinnen und  Schulleiter eruieren.

Je mehr Personen solcher Stichproben am Zeittagebuch teilnehmen, desto valider werden die Ergebnisse.